Summer 2022
Courses
Living and Non-Living Bodies* – Interventions in Public Space

Das Wandbild »Adel der Arbeit« des Künstlers Franz Kralicek, das vielleicht in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Elisabeth Benedikt, an der Ecke Faulmanngasse/Operngasse im 4. Wiener Gemeindebezirk, vermutlich im Jahr 1937 oder 1938, realisiert wurde, bildet den Ausgangspunkt für meinen Kurs.

Wir werden performative Interventionen, temporäre Mahnmale und historische Denkmäler untersuchen und die Zeit des Austrofaschismus (1933/34 bis 1938), historische Kontinuitäten und den Beginn der NS-Zeit mitverhandeln.

Wir werden uns Fragen zur Sinnhaftigkeit historischer Kontextualisierung von als toxisch-markierten Orten/Denkmälern stellen, Argumente der Cancel Culture diskutieren und zeitgenössisches Gedenken überdenken.

Kooperationspartnerin für die Studierenden und den Kurs ist KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien. Cornelia Offergeld, die kuratorische Leitung von KÖR, wird in ständigem Dialog mit uns stehen.

 

* Elke Krasny verwendete diese Formulierung bei der Tagung »Marmor. Bronze. Verantwortung. Kolloquium für Veränderung am Lueger-Platz«, am 07.11.2021 im Mumok in Wien.

 

Mehr Info auf der Base Angewandte

 

Foto: Johanna Tinzl